XRCD

Für die Produktion von XRCDs werden entweder analoge Masterbänder verwendet oder aber digitale Masterbänder re-analogisiert. Das heißt, dass die Abmischung des Bandes vollständig analog durchgeführt wird. Erst danach wird ein A/D-Wandler verwendet, um ein 24-bit-Digitalmaster auf eine magnetooptische Disc zu überspielen. Dieser gesamte Prozess wird von einer „Rubidium Master Clock" getaktet, die um den Faktor 10.000 präziser arbeitet als die üblicherweise verwendete quarzgesteuerte Taktung. Vor der eigentlichen Fertigung vergleicht nun der leitende Tonmeister den Klang des analogen und des digitalen Masters. Erst danach gibt er seine Freigabe. In der JVC-XRCD-Fabrik in Yokohama wird dann das magnetooptische Master durch den gleichen K2-Brenner, der es auch beschrieben hat, wieder ausgelesen. Dieser wird von einer baugleichen „Rubidium Master Clock" angesteuert, die auch den weiteren Fertigungsprozess taktet und somit Jitter ausschließt. Mit dem patentierten K2-Super-Coding-Verfahren wird dann das 24-bit-Signal auf 16-bit heruntergerechnet. Dabei wird die Auflösung der Red-Book-CD vollständig ausgenutzt, was zu einem deutlich größeren Dynamikumfang im Vergleich zu einer Standard-CD führt. Im nächsten Schritt wird mittels eines EFM-Encoders das 16-bit-Signal in die 0- und 1-Struktur, wie sie in Form von Pits auf der CD erscheint, umgewandelt. Der Encoder steuert einen modifizierten K2-Laser an, der nach Zwischenspeicherung und nochmaliger Synchronisation mit der „Rubidium Master Clock" die Datenstruktur auf ein Glasmaster brennt. Hierbei wird die „Extended Pit Cutting Technology" verwendet - die Länge der einzelnen Pits wird für die Gesamtlänge der CD optimiert. Eine XRCD, die nur 40 Minuten dauert, bekommt etwas größere Pits als eine 80-Minuten-Scheibe, um ein möglichst präzises Auslesen möglich zu machen.

Am Ende wird vom Glasmaster der XRCD-Stempel gefertigt. Auch hier ist man konsequent: Der Abdruck erfolgt vom Glasmaster, wobei dieser zerstört wird. Da es nur einen einzigen Stempel gibt, kann mit diesem auch nur eine begrenzte Anzahl von XRCDs gefertigt werden. Bitte bedenken Sie beim Kauf, dass eine XRCD ein kleines Meisterwerk voller Liebe zum Detail und zur Musik ist. Die Menschen, die sich dem Klangideal der XRCD verschrieben haben, sind Überzeugungstäter mit großartigem Können und handwerklichem Geschick. Selbst die „alten" XRCD-Veröffentlichungen sind Beispiele für herausragend gute Aufnahmen und spielen unter audiophilen Gesichtspunkten praktisch alle heute normal erhältlichen CDs an die Wand.

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XRCD

Für die Produktion von XRCDs werden entweder analoge Masterbänder verwendet oder aber digitale Masterbänder re-analogisiert. Das heißt, dass die Abmischung des Bandes vollständig analog durchgeführt wird. Erst danach wird ein A/D-Wandler verwendet, um ein 24-bit-Digitalmaster auf eine magnetooptische Disc zu überspielen. Dieser gesamte Prozess wird von einer „Rubidium Master Clock" getaktet, die um den Faktor 10.000 präziser arbeitet als die üblicherweise verwendete quarzgesteuerte Taktung. Vor der eigentlichen Fertigung vergleicht nun der leitende Tonmeister den Klang des analogen und des digitalen Masters. Erst danach gibt er seine Freigabe. In der JVC-XRCD-Fabrik in Yokohama wird dann das magnetooptische Master durch den gleichen K2-Brenner, der es auch beschrieben hat, wieder ausgelesen. Dieser wird von einer baugleichen „Rubidium Master Clock" angesteuert, die auch den weiteren Fertigungsprozess taktet und somit Jitter ausschließt. Mit dem patentierten K2-Super-Coding-Verfahren wird dann das 24-bit-Signal auf 16-bit heruntergerechnet. Dabei wird die Auflösung der Red-Book-CD vollständig ausgenutzt, was zu einem deutlich größeren Dynamikumfang im Vergleich zu einer Standard-CD führt. Im nächsten Schritt wird mittels eines EFM-Encoders das 16-bit-Signal in die 0- und 1-Struktur, wie sie in Form von Pits auf der CD erscheint, umgewandelt. Der Encoder steuert einen modifizierten K2-Laser an, der nach Zwischenspeicherung und nochmaliger Synchronisation mit der „Rubidium Master Clock" die Datenstruktur auf ein Glasmaster brennt. Hierbei wird die „Extended Pit Cutting Technology" verwendet - die Länge der einzelnen Pits wird für die Gesamtlänge der CD optimiert. Eine XRCD, die nur 40 Minuten dauert, bekommt etwas größere Pits als eine 80-Minuten-Scheibe, um ein möglichst präzises Auslesen möglich zu machen.

Am Ende wird vom Glasmaster der XRCD-Stempel gefertigt. Auch hier ist man konsequent: Der Abdruck erfolgt vom Glasmaster, wobei dieser zerstört wird. Da es nur einen einzigen Stempel gibt, kann mit diesem auch nur eine begrenzte Anzahl von XRCDs gefertigt werden. Bitte bedenken Sie beim Kauf, dass eine XRCD ein kleines Meisterwerk voller Liebe zum Detail und zur Musik ist. Die Menschen, die sich dem Klangideal der XRCD verschrieben haben, sind Überzeugungstäter mit großartigem Können und handwerklichem Geschick. Selbst die „alten" XRCD-Veröffentlichungen sind Beispiele für herausragend gute Aufnahmen und spielen unter audiophilen Gesichtspunkten praktisch alle heute normal erhältlichen CDs an die Wand.

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