Yusef Lateef: The Doctor Is In … And Out - 180g LP SD 1685

Yusef Lateef: The Doctor Is In … And Out - Pure Pleasure 180g LP (SD 1685)
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Produktinformationen "Yusef Lateef: The Doctor Is In … And Out - Pure Pleasure 180g LP (SD 1685)"

Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure Pleasure enthalten extrem hochwertige master an denen Größen wie Kevin Grey und Steve Hoffman arbeiten. Die LPs werden bei Pallas in Deutschland nach audiophilen Maßstäben gepresst. Einige US Plattenlabels vertreiben mittlerweilen auch bei Pallas gepresste Schallplatten, da die heimische Plattenschmiede RTI zuweilen sehr stark ausgelastet ist. Die Kritiken summen auch im Ausland lobeshymnen über die deutschen audiophilen Pressungen.

Als einer der ruhelosesten unter den spirituell Suchenden in der Musik griff Yusef Lateef 1976 einige seiner frühesten Themen wieder auf, diesmal im Kontext moderner Klangstrukturen: die östlichen charakteristischen und melodischen Bezugssysteme aus seiner Zeit bei Prestige, wie z.B. "Eastern Sounds", "Cry!/Tender" und "Other Sounds", diesmal deutlich anspruchsvoller, komplexer und auskalibrierter angewandt – schließlich waren seitdem über zwanzig Jahre vergangen. Für den Groove sorgt hier Funk und Soul. In jeder Zeit wandelte sich gerade der Funk, weshalb im Jahr 1976 Lateefs Einfügungen an den Kreuzungspunkten zwischen sämtlichen Häfen seiner bisherigen musikalischen Reise nicht nur zulässig, sondern auch notwendig waren.
Für diese Aufnahme nutzte er eine enorme Gruppe Musiker, die er bald für diesen, bald für jenen Part einsetzte, oder auch um einen besonderen Klang oder eine spezielle Einleitung zu erreichen. Zu den Teilnehmern zählten Kenny Barron, Ron Carter, Dom Um Romao, Al Foster, Billy Butler, Anthony Jackson, eine fünfköpfige Blechbläser-Gruppe und ein Synthesizer-Spieler. Lateef bot mit seinen Kompositionen wie immer bewegende Einblicke in geographisches, psychologisches, spirituelles und emotionales Terrain, jedoch in nicht vorhersehbarer Weise.
Da findet sich eine tiefe Meditation in Moll über Blues und daraus sich entwickelnde thematische Variationen in "Hellbound", die zu einer Latino-Funk-Melodie werden; dann das leichte, kontemplative und aufs notwendigste reduzierte "Mystique", das zwar eine sich wiederholende rhythmische Phrase nutzt, aber gleichzeitig jeden Zoll an seinem Saum mittels eines Streicherensembles sowie Lateefs Flötensolo erforscht; weiterhin der ebenmäßige, städtische, bluesige Funk von "Mississippi Mud"; außerdem der komplett altmodische elektronische Musikstil von "Technological Homosapiens", der zu einer Serie von Synthesizer-Quietschern mit einer unberechenbaren Bassbegleitung wird; dazu die wunderbar verzerrte Mariachi-Variation (gesungen in der Sprache weißer Amerikaner), bei der die Band bluesigen Hard Bop zu einer uralten Aufnahme von "In A Little Spanish Town" spielt. Eine merkwürdige Wahl für das letzte Stück auf einer LP, aber andererseits handelt es sich auch um eine ebenso merkwürdige wie wunderbare Platte.

Aufnahme: 1976 im Regent Sound Studio, New York, von Bob Liftin

Es spielen:
Yusef Lateef (as, ts, fl, ob); Jack Jeffers (tb); Joseph Wilder, Leonard Goines (tp); Jonathan Dorn (tba); Billy Butler (g); Ron Carter (b); Kenneth Barron (keyb); Al Foster (dr); Dom Um Romao (perc); u.a.

Das Album enthält folgende Stücke:
Side 1
1. The Improvisers
2. Hellbound
3. Mystique

Side 2
1. Mississippi Mud
2. Mushmouth
3. Technological Homosapien
4. Street Musicians
5. In A Little Spanish Town (T'was On A Night Like This)

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