Hermeto Pascoal: Slaves Mass - 180g LP BS 2980

Hermeto Pascoal: Slaves Mass - Pure Pleasure 180g LP (BS 2980)
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Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure... mehr
Produktinformationen "Hermeto Pascoal: Slaves Mass - Pure Pleasure 180g LP (BS 2980)"

Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure Pleasure enthalten extrem hochwertige master an denen Größen wie Kevin Grey und Steve Hoffman arbeiten. Die LPs werden bei Pallas in Deutschland nach audiophilen Maßstäben gepresst. Einige US Plattenlabels vertreiben mittlerweilen auch bei Pallas gepresste Schallplatten, da die heimische Plattenschmiede RTI zuweilen sehr stark ausgelastet ist. Die Kritiken summen auch im Ausland lobeshymnen über die deutschen audiophilen Pressungen.

Strenggenommen ist "Slaves Mass" kein eigentliches Jazzalbum, es hat jedoch starke kompositorische Themen unter seinen sieben Stücken. Auf diesem Album spielt Maestro Hermeto Pascoal die verschiedensten Instrumente wie Flöten, Sopransaxophon, Gitarre, elektrisches Fender Rhodes Piano, akustisches Klavier und Clavinet, unterstützt von Ron Carter, Airto, Flora Purim, Raul DeSouza, David Maro und weiteren Musikern.
"Mixing Pot", das Eingangsstück, erscheint dabei als Anomalie insofern, als es sich um ein Avantgarde-Fusion Stück handelt, bei dem Pascoal sich richtig ins Zeug legt und improvisiert. Dazu handelt es sich um den einzigen Auftritt von Alphonso Johnson am elektrischen Bass auf dieser Platte. Im Titelstück "Missa Dos Escravos" kommt Pascoal richtig aus sich heraus. Dieser Song ist dominiert von Bezügen zu brasilianischen Indios, wunderbar und komplex komponiert dreht es sich darin um volkstümliche bildliche Ausdrucksweisen. "Chorinho Para Ele" ist ein wunderschöner moderner Choro mit einem anspruchsvollen überbrückenden Glissando, welches neue Möglichkeiten für das traditionelle Genre aufzeigt. "Aquela Valsa" besticht durch ein schönes 6/8-Thema, das in einen Samba übergeht mit einem prächtigen Posaunensolo von DeSouza.
Bei "Cannon" handelt es sich um ein reines Improvisationsstück, das dahinmäandert und sich um Pascoals Flötensolo herumspinnt. Atonal dominiert ist das Klaviersolo in "Escuta Meu Piano", das außerdem Einsprengsel verschiedenster Stile (wie Baiăo) und Folksongs enthält. Heiße Samba-Improvisation findet sich in "Geléia de Cereja", das durch verschiedene Variationen musikalischer Schemata und wechselnder Tempi gleitet ohne großartigen inneren Fokus; nichtsdestotrotz ist es ein unwiderstehliches Stück kreativer Anarchie mit der Auffächerung Pascoals voller Bandbreite ruheloser musikalischer und struktureller Impulse – ebenso wie ein wunderschönes Sopransolo.

Aufnahme: 1977

Es spielen:
Hermeto Pascoal (sax, tb, fl, keyb); David Amaro (g); Raul De Souza (tb); Airto Moreira (dr); Flora Purim ( voc)

Das Album enthält folgende Stücke:
Side 1
1. Mixing Pot
2. Slaves Mass
3. Little Cry For Him
4. Cannon

Side 2
1. Just Listen
2. That Waltz
3. Cherry Jam

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