Various Artists - American Folk Blues Festival 1964 - 180g LP LR 42.024

American Folk Blues Festival 1964
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Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure... mehr
Produktinformationen "American Folk Blues Festival 1964"

Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure Pleasure enthalten extrem hochwertige master an denen Größen wie Kevin Grey und Steve Hoffman arbeiten. Die LPs werden bei Pallas in Deutschland nach audiophilen Maßstäben gepresst. Einige US Plattenlabels vertreiben mittlerweilen auch bei Pallas gepresste Schallplatten, da die heimische Plattenschmiede RTI zuweilen sehr stark ausgelastet ist. Die Kritiken summen auch im Ausland lobeshymnen über die deutschen audiophilen Pressungen.

Der deutsche Jazzpublizist Joachim-Ernst Berendt hatte als erster die Idee, afro-amerikanische Bluesmusiker nach Europa zu holen. Jazz war sehr populär geworden, Rock’n’Roll gewann gerade an Boden, und beide Genres waren direkt vom Blues beeinflusst. Berendt ging davon aus, dass das europäische Publikum sich in Scharen in den Konzertsälen versammeln würde, um diese Musiker in persona zu sehen.
Die Veranstalter Horst Lippmann und Fritz Rau ließen die Idee Realität werden. Sie kontaktierten Willie Dixon, einen einflussreichen Blueskomponisten und -bassisten aus Chicago, wodurch sie Zugang zur Blueskultur der Südstaaten gewannen. Das erste Festival fand 1962 mit beinahe alljährlicher Fortsetzung bis 1972 statt; nach einer achtjährigen Pause lebte das Festival 1980 wieder auf bis zu seinem letztmaligen Stattfinden im Jahr 1985.
Die Konzerte stellten einige der führenden Bluesmusiker der 60er Jahre, wie Muddy Waters, Howlin' Wolf, Willie Dixon, John Lee Hooker und Sonny Boy Williamson vor, außerdem Blueslegenden einer früheren Periode wie Sleepy John Estes, John Henry Barbee & Lightnin’ Hopkins.
Mitwirkende 1962 in Manchester, dem allerersten Veranstaltungsort für das Festival in Großbritannien, waren unter anderem Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones und Jimmy Page. Bei den ersten Festivals später in London hätten, heißt es, auch so einflussreiche Musiker wie Eric Burdon, Eric Clapton und Steve Winwood zu den Mitwirkenden gehört. Als Ganzes gesehen waren dies diejenigen, die den Beginn der Bluesexplosion auslösten, die wiederum zu der hohen Hitparadenpräsenz und dem intensiven Airplay britischer Popmusik führen sollte, das in Nordamerika unter der Bezeichnung British Invasion bekannt ist.

Aufnahme: Oktober1964 live in der Musikhalle Hamburg von Peter Kramper
Produktion: Siegfried E. Loch

Es spielen:
Sonny Boy Williamson (har, voc)
Hubert Sumlin (g)
Willie Dixon (b)
Clifton James (dr)
Sunnyland Slim (voc, p)
Sam Lightnin’ Hopkins, Howlin’ Wolf (g, voc)
Hammie Nixon (har, jug)

Das Album enthält folgende Stücke:
Side 1
1. I'm Trying To Make London My Home
2. Dissatisfied
3. Everytime I Get To Drinkin'
4. Ain't It A Pity
5. Baby Please Don't Go

Side 2
1. I'm A Tearing Little Daddy
2. Cotton Pickin' Blues
3. No Title Boogie
4. Slip In Mules
5. Dust My Broom

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