Various Artists - The Sound Of Jazz - 180g LP CL 1098

The Sound Of Jazz
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Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure... mehr
Produktinformationen "The Sound Of Jazz"

Audiohpile 180g LP Auflage vom englischen Label Pure Pleasure Records. Alle LPs von Pure Pleasure enthalten extrem hochwertige master an denen Größen wie Kevin Grey und Steve Hoffman arbeiten. Die LPs werden bei Pallas in Deutschland nach audiophilen Maßstäben gepresst. Einige US Plattenlabels vertreiben mittlerweilen auch bei Pallas gepresste Schallplatten, da die heimische Plattenschmiede RTI zuweilen sehr stark ausgelastet ist. Die Kritiken summen auch im Ausland lobeshymnen über die deutschen audiophilen Pressungen.

"The Sound Of Jazz" war eine Folge der CBS Fernsehserie Seven Lively Arts aus dem Jahre 1957, es war eines der ersten großen Jazz-Programme, die im amerikanischen Fernsehen gesendet wurden. Das einstündige Programm wurde am Sonntag, dem 8. Dezember 1957, 17 Uhr Ortszeit, live aus dem CBS Studio 58 übertragen, dem Town Theater, 9. Avenue Nr. 851, in New York. Die Show wurde präsentiert von dem Medienkritiker der New York Herald Tribune, John Crosby, dirigiert von Jack Smight und produziert von Robert Herridge. Die Jazzkritiker Nat Hentoff und Whitney Balliett waren die wesentlichen musikalischen Berater.
"The Sound Of Jazz" brachte 32 führende Musiker aus der Swing-Ära zusammen, zu denen Count Basie, Lester Young, Ben Webster, Billie Holiday, Jo Jones und Coleman Hawkins gehörten; außerdem die Musiker des Chicagoer Stils aus der gleichen Zeit wie Henry 'Red' Allen, Vic Dickenson und Pee Wee Russell; aber auch jüngere 'moderne' Musiker wie Gerry Mulligan, Thelonious Monk und Jimmy Giuffre. Einerseits spielten sie mit ihresgleichen, aber sie taten sich auch zusammen, um verschiedene Stile in einer Gruppe zu vereinigen, wie z. B. Red Allen's Gruppe und diejenige, die die Musik zu Billie Holidays "Fine and Mellow" spielte.
Die Einspielung von "Fine and Mellow" vereinte Billie Holiday mit ihrem zwischenzeitlich entfremdeten langjährigen Freund Lester Young zum letzten Mal. Der Jazzkritiker Nat Hentoff, der an der Show mitwirkte, erinnert sich, dass die beiden während der Proben darauf achteten, sich an den entgegengesetzten Seiten des Raumes aufzuhalten. Young war sehr schwach und Hentoff riet ihm, den Big-Band-Teil der Show auszulassen und sich hinzusetzen, während er in der Gruppe von Holiday mitspielte.
Während der Aufführung von "Fine and Mellow" spielte Webster das erste Solo. Dann, so erinnert sich Hentoff: »Lester stand auf und spielte den reinsten Blues, den ich je gehört habe, und (er und Holiday) sahen sich an, ihre Blicke waren ineinander verschränkt und sie nickte ein bißchen und ein halbes Lächeln spielte auf ihrem Gesicht. Es schien, als ob sich beide an etwas Vergangenes erinnerten - was auch immer das gewesen sein mag. Wir im Kontrollraum weinten alle. Als die Show vorbei war, gingen beide getrennt ihrer Wege.«
Innerhalb von zwei Jahren waren beide, Young wie Holiday, tot.

Das Album enthält folgende Stücke:
Side I:
1. Wild Man Blues - Henry "Red" Allen All-Stars
2. Rosetta - Henry "Red" Allen All-Stars
3. Fine and mellow - Billie Holiday, Mal Waldron All-Stars
4. Blues - Pee Wee Russell, Jimmy Giuffre, Danny Barker, Jo Jones
Side II:
1. I Left My Baby - Count Basie All-Stars
2. The Train and The River – The Jimmy Giuffre Trio
3. Nervous - Mal Waldron
4. Dickie’s Dream - Count Basie All-Stars

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